Unsere Geschichte
Vom Bund Taufgesinnter Gemeinden zum heutigen BEFTG – eine Geschichte von Glauben, Gemeinschaft und dem Wunsch, den Auftrag Jesu Christi gemeinsam wahrzunehmen.
Unsere Geschichte entdecken ↓Verbunden im Glauben. Gemeinsam im Auftrag.
Was 1989 mit dem Zusammenschluss einiger Gemeinden begann, hat sich zu einem bundesweiten Netzwerk selbstständiger Freikirchen entwickelt.
Dabei ist ein Grundgedanke bis heute erhalten geblieben: Auf einer gemeinsamen biblischen Glaubensgrundlage zusammenarbeiten, einander unterstützen und zugleich die Eigenständigkeit der Ortsgemeinden bewahren.
Gemeinden
Zusammenwachsen
(Taufgesinnte Gemeinden)
Unsere geistlichen Wurzeln
Die geistlichen Wurzeln unseres Bundes reichen bis zur Täuferbewegung der Reformationszeit zurück. Kennzeichnend sind die persönliche Glaubensentscheidung, die Taufe auf das Bekenntnis des Glaubens und die Orientierung an der Heiligen Schrift.
Besonders geprägt wurde die spätere Entwicklung durch mennonitische und baptistische Freikirchen im Russischen Reich und in der Sowjetunion. Mit der Auswanderung zahlreicher russlanddeutscher Christen nach Deutschland entstanden neue Gemeinden und schließlich übergemeindliche Zusammenschlüsse.
Ein Bund. Viele gemeinsame Schritte.
Die wichtigsten Stationen auf dem Weg vom BTG zum heutigen BEFTG.
Gründung des BTG
Sechs Gemeinden schließen sich zum Bund Taufgesinnter Gemeinden (BTG) zusammen.
Ziel ist es, die Gemeinschaft zwischen den Gemeinden zu stärken und gemeinsame Aufgaben in Mission, Ausbildung und Gemeindearbeit wahrzunehmen.
Mit der Zeitschrift „Jünger & Meister“ entsteht ein gemeinsames Informationsmedium.
Gründung des Bibelseminars Bonn
Mit dem Bibelseminar Bonn (BSB) entsteht eine theologische Ausbildungsstätte des Bundes.
Damit wird ein wichtiges Anliegen verwirklicht: Menschen für den Dienst in Gemeinden, Mission und christlichen Werken biblisch und theologisch auszubilden.
Gemeinschaft über Gemeindegrenzen
Die jährlichen BTG-Konferenzen am Pfingstmontag stärken die Gemeinschaft der Gemeinden.
Mit dem BTG-Jugendwochenende (JuWo) entsteht auch für junge Menschen eine übergemeindliche Begegnungsmöglichkeit.
Neue Formen der Zusammenarbeit
Die erste Predigerkonferenz findet statt und stärkt die gemeinsame Zurüstung von Gemeindeverantwortlichen.
Mit dem Forum evangelischer Freikirchen (FeF) entsteht ein unverbindliches Netzwerk für Gemeinden und Verbände.
Gemeinden, die eine engere Zusammenarbeit anstreben, werden in die Konferenz evangelischer Freikirchen (KeF) aufgenommen.
Wachstum und Zusammenwachsen
Die Zusammenarbeit von BTG und KeF entwickelt sich weiter. Der gemeinsame Verband BTG-KeF wächst auf über 45 Gemeinden.
Unter der Leitung von Dr. Heinrich Klassen werden Wachstum und organisatorische Zusammenführung maßgeblich mitgestaltet.
Ein gemeinsamer Name: BEFTG
Mit der Umbenennung in Bund evangelischer Freikirchen (Taufgesinnte Gemeinden) wird der Prozess des Zusammenwachsens auch nach außen sichtbar abgeschlossen.
Der neue Name verbindet die evangelisch-freikirchliche Identität mit den historischen täuferischen Wurzeln.
Gleichzeitig setzt sich der Generationenwechsel im Vorstand fort.
Neue Wege der Kommunikation
Nach vielen Jahren wird die Zeitschrift „Jünger & Meister“ eingestellt.
Informationen, Berichte und Hinweise aus dem Bundesgeschehen werden zunehmend über digitale Kanäle und regelmäßige Newsletter weitergegeben.
Ein wachsender Gemeindebund
Der Bund umfasst 55 Gemeinden und vier Gemeindegründungsprojekte mit rund 15.000 Mitgliedern.
Die gemeinsame Glaubensgrundlage, Mitarbeiterförderung, Mission und Gemeindegründung bleiben zentrale Anliegen.
Neue Bundesleitung und Perspektiven
Jakob Tissen übernimmt das Amt des Bundesleiters.
Mit dem Leitungswechsel beginnt ein neuer Abschnitt in der Entwicklung des Bundes.
Zu den Zielen gehört die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR) , um die langfristige institutionelle Stellung des Bundes zu stärken.
Gemeinsam in die Zukunft
Heute verbindet der BEFTG Gemeinden, die auf der Grundlage ihres gemeinsamen Glaubens an Jesus Christus zusammenarbeiten und den Auftrag der Gemeinde in dieser Welt wahrnehmen möchten.
Der Bund versteht sich als Gemeinschaft selbstständiger Ortsgemeinden. Die Verantwortung für das Gemeindeleben liegt bei den einzelnen Gemeinden, während der Bund unterstützt, vernetzt und gemeinsame Initiativen ermöglicht.
Was 1989 begann, ist über die Jahrzehnte gewachsen. Geblieben ist die Überzeugung, dass Gemeinden einander brauchen, voneinander lernen und gemeinsam mehr erreichen können.
Verbunden im Glauben, eigenständig vor Ort und gemeinsam im Dienst für Jesus Christus.