Bund evangelischer Freikirchen

Unsere Geschichte

Vom Bund Taufgesinnter Gemeinden zum heutigen BEFTG – eine Geschichte von Glauben, Gemeinschaft und dem Wunsch, den Auftrag Jesu Christi gemeinsam wahrzunehmen.

Unsere Geschichte entdecken ↓
Gemeinsam unterwegs

Verbunden im Glauben. Gemeinsam im Auftrag.

Was 1989 mit dem Zusammenschluss einiger Gemeinden begann, hat sich zu einem bundesweiten Netzwerk selbstständiger Freikirchen entwickelt.

Dabei ist ein Grundgedanke bis heute erhalten geblieben: Auf einer gemeinsamen biblischen Glaubensgrundlage zusammenarbeiten, einander unterstützen und zugleich die Eigenständigkeit der Ortsgemeinden bewahren.

1989 BTG Bund Taufgesinnter
Gemeinden
2010–2020 BTG-KeF Wachstum und
Zusammenwachsen
Seit 2021 BEFTG Bund evangelischer Freikirchen
(Taufgesinnte Gemeinden)
Unsere Herkunft

Unsere geistlichen Wurzeln

Die geistlichen Wurzeln unseres Bundes reichen bis zur Täuferbewegung der Reformationszeit zurück. Kennzeichnend sind die persönliche Glaubensentscheidung, die Taufe auf das Bekenntnis des Glaubens und die Orientierung an der Heiligen Schrift.

Besonders geprägt wurde die spätere Entwicklung durch mennonitische und baptistische Freikirchen im Russischen Reich und in der Sowjetunion. Mit der Auswanderung zahlreicher russlanddeutscher Christen nach Deutschland entstanden neue Gemeinden und schließlich übergemeindliche Zusammenschlüsse.

Unsere Meilensteine

Ein Bund. Viele gemeinsame Schritte.

Die wichtigsten Stationen auf dem Weg vom BTG zum heutigen BEFTG.

1989

Gründung des BTG

Sechs Gemeinden schließen sich zum Bund Taufgesinnter Gemeinden (BTG) zusammen.

Ziel ist es, die Gemeinschaft zwischen den Gemeinden zu stärken und gemeinsame Aufgaben in Mission, Ausbildung und Gemeindearbeit wahrzunehmen.

Mit der Zeitschrift „Jünger & Meister“ entsteht ein gemeinsames Informationsmedium.

1993

Gründung des Bibelseminars Bonn

Mit dem Bibelseminar Bonn (BSB) entsteht eine theologische Ausbildungsstätte des Bundes.

Damit wird ein wichtiges Anliegen verwirklicht: Menschen für den Dienst in Gemeinden, Mission und christlichen Werken biblisch und theologisch auszubilden.

1995–2005

Gemeinschaft über Gemeindegrenzen

Die jährlichen BTG-Konferenzen am Pfingstmontag stärken die Gemeinschaft der Gemeinden.

Mit dem BTG-Jugendwochenende (JuWo) entsteht auch für junge Menschen eine übergemeindliche Begegnungsmöglichkeit.

Ab 2008

Neue Formen der Zusammenarbeit

Die erste Predigerkonferenz findet statt und stärkt die gemeinsame Zurüstung von Gemeindeverantwortlichen.

Mit dem Forum evangelischer Freikirchen (FeF) entsteht ein unverbindliches Netzwerk für Gemeinden und Verbände.

Gemeinden, die eine engere Zusammenarbeit anstreben, werden in die Konferenz evangelischer Freikirchen (KeF) aufgenommen.

2010–2020

Wachstum und Zusammenwachsen

Die Zusammenarbeit von BTG und KeF entwickelt sich weiter. Der gemeinsame Verband BTG-KeF wächst auf über 45 Gemeinden.

Unter der Leitung von Dr. Heinrich Klassen werden Wachstum und organisatorische Zusammenführung maßgeblich mitgestaltet.

2021

Ein gemeinsamer Name: BEFTG

Mit der Umbenennung in Bund evangelischer Freikirchen (Taufgesinnte Gemeinden) wird der Prozess des Zusammenwachsens auch nach außen sichtbar abgeschlossen.

Der neue Name verbindet die evangelisch-freikirchliche Identität mit den historischen täuferischen Wurzeln.

Gleichzeitig setzt sich der Generationenwechsel im Vorstand fort.

2024

Neue Wege der Kommunikation

Nach vielen Jahren wird die Zeitschrift „Jünger & Meister“ eingestellt.

Informationen, Berichte und Hinweise aus dem Bundesgeschehen werden zunehmend über digitale Kanäle und regelmäßige Newsletter weitergegeben.

2025

Ein wachsender Gemeindebund

Der Bund umfasst 55 Gemeinden und vier Gemeindegründungsprojekte mit rund 15.000 Mitgliedern.

Die gemeinsame Glaubensgrundlage, Mitarbeiterförderung, Mission und Gemeindegründung bleiben zentrale Anliegen.

2026

Neue Bundesleitung und Perspektiven

Jakob Tissen übernimmt das Amt des Bundesleiters.

Mit dem Leitungswechsel beginnt ein neuer Abschnitt in der Entwicklung des Bundes.

Zu den Zielen gehört die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR) , um die langfristige institutionelle Stellung des Bundes zu stärken.

Unser Bund heute

Gemeinsam in die Zukunft

Heute verbindet der BEFTG Gemeinden, die auf der Grundlage ihres gemeinsamen Glaubens an Jesus Christus zusammenarbeiten und den Auftrag der Gemeinde in dieser Welt wahrnehmen möchten.

Der Bund versteht sich als Gemeinschaft selbstständiger Ortsgemeinden. Die Verantwortung für das Gemeindeleben liegt bei den einzelnen Gemeinden, während der Bund unterstützt, vernetzt und gemeinsame Initiativen ermöglicht.

Was 1989 begann, ist über die Jahrzehnte gewachsen. Geblieben ist die Überzeugung, dass Gemeinden einander brauchen, voneinander lernen und gemeinsam mehr erreichen können.

Verbunden im Glauben, eigenständig vor Ort und gemeinsam im Dienst für Jesus Christus.

Nach oben scrollen