Mitteilungen des Bundesleiters Oktober 2026


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Mitteilungen des Bundesleiters Oktober 2026



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Liebe Geschwister und Freunde im Reich Gottes,
 
an den vergangenen Sonntagen wurde in den meisten Gemeinden das Erntedankfest gefeiert. Dankbar dürfen wir auf die Versorgung des Herrn in unserem Land schauen, auch wenn man hier und da bei einigen eine gewisse Sorge über aktuelle Tendenzen und Entwicklungen spürt. Trotz allem geht es uns im Vergleich zu den meisten Menschen auf dieser Welt sehr gut.
Besonders freue ich mich über die unzähligen Möglichkeiten, geistliche Saat in unserem Umfeld und darüber hinaus auszustreuen. Eine Saat auszustreuen bedeutet, dass wir unser Eigentum investieren, ohne genau zu wissen, ob sie aufgeht. Im geistlichen Sinne bedeutet das, unsere Kraft, Energie, Zeit, Gesundheit, unser Geld, Wissen und unsere Erfahrungen in Menschen, Projekte und Situationen zu investieren – im Vertrauen darauf, dass Gott dadurch Menschen verändert, rettet und ihnen in ihrer persönlichen Not hilft.

Auch im dritten Quartal dieses Jahres wurde in den Gemeinden unseres Bundes viel gesät. Gleichzeitig gibt es weiterhin Projekte, bei denen unser Vertrauen gefragt ist und bei denen wir erneut bereit sein dürfen zu investieren.
An dieser Stelle muss ich immer wieder an das Versprechen Gottes denken: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte …“ (1. Mose 8,22) und auch an das göttliche Prinzip: „Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.“ (2. Korinther 9,6).
Wie schön ist es zu beobachten, dass viele Gemeinden reichlich säen.

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Rückblick

Gemeinden
Der Sommer ist in vielen Gemeinden durch unterschiedliche Freizeiten, Camps und evangelistische Aktivitäten geprägt. Auch in diesem Jahr wurden zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt, bei denen in die junge Generation investiert wurde.
Übrigens ist dies bereits seit Jahrhunderten eine bewährte Strategie der Täufer: In die nächste Generation zu investieren und dadurch Gemeinden über Generationen hinweg vital und zukunftsfähig zu gestalten. Auch wenn dies immer wieder Dynamik, Veränderungsbereitschaft und Anpassungsfähigkeit erfordert, zeigt die Geschichte, dass Gemeinden durch eine solche Ausrichtung langfristig Segen erfahren können.
Dazu gehören auch evangelistische Einsätze – sowohl in der näheren Umgebung der Gemeinden als auch bundesweit und sogar international. Wir sind Gott dankbar für viele Begegnungen, Bekehrungen und seine Bewahrung, die wir keinesfalls als selbstverständlich ansehen.

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Befreundete Werke
Durch unsere befreundeten Werke, die sich auf unterschiedliche Bereiche spezialisiert haben, werden Menschen in den Randgruppen unserer Gesellschaft erreicht. Ebenso begegnen diese Werke Menschen, die bisher kaum Berührung mit dem christlichen Glauben hatten oder von falschen Vorstellungen über Gott geprägt sind. Ihnen wird auf vielfältige Weise das Evangelium nahegebracht. An dieser Stelle möchte ich drei besondere Entwicklungen hervorheben:
Zum einen hat To All Nations e.V. am 5. September seinen Freundestag mit der Einweihung der neu erworbenen Zentrale gefeiert. Rund 600 Gäste waren vor Ort, staunten und dankten Gott für seine Treue sowie für viele kleine und große Wunder in der Missionsarbeit.
Eine weitere Besonderheit ist die Möglichkeit, mit einem vergleichsweise geringen finanziellen Aufwand von 10.000 Euro durch die Bibel-Mission einen Gebetsraum in Kirgistan einzurichten. Dort sollen Christen einen Ort haben, an dem sie unter anderem für die muslimische Welt beten können, damit noch viele Menschen die rettende Botschaft von Jesus Christus annehmen. Deshalb seid ihr herzlich eingeladen, neben dem Gebet auch finanziell diesen Samen auszustreuen.
Die dritte Besonderheit ist die langjährige Gemeindegründungsarbeit von Walter Klause in Portugal, die durch das Missionswerk Multiply unterstützt wird. Die gegründeten slawischen Gemeinden in Portugal suchen die Nähe zu unserem Bund. Noch sind diese Gemeinden finanziell nicht so stark, dass sie die Kosten für die Familie Klause vollständig tragen können. Deshalb sind auch wir gefragt, ihnen unter die Arme zu greifen. Wir wären sehr dankbar, wenn der Herr es jemandem aufs Herz legt, dieses Projekt finanziell zu unterstützen, damit der Prozess der Verselbstständigung der Gemeinden in den kommenden zwei Jahren reibungslos abgeschlossen werden kann.

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Herausforderungen
Nach wie vor besteht eine wichtige Herausforderung darin, unsere Bundesschule (BSB) finanziell so zu unterstützen, dass sie alleinige Eigentümerin des Hauses Wittgenstein werden kann.
 
Damit würden wir der Schulleitung und den Mitarbeitern helfen, sich noch stärker auf die schulischen Inhalte und Studenten zu konzentrieren und somit die nächste Generation von Leitern, Predigern und Mitarbeitern im Reich Gottes prägen.
Unsere Partner aus Amerika sind bereit, fast die Hälfte der insgesamt benötigten 1,2 Millionen Euro zu übernehmen. Dafür sind wir sehr dankbar. Gleichzeitig möchten sie sehen, dass auch wir als Gemeinden in Deutschland unseren möglichen Beitrag leisten, um in die theologische Ausbildung der nächsten Generation zu investieren.
Auch hierbei geht es letztlich um Saat und Ernte: Wir investieren heute, damit Menschen für das Reich Gottes ausgebildet, gerüstet und für morgen ausgesandt werden können.


Lasst uns deshalb dankbar auf das zurückblicken, was Gott bereits getan hat, und gleichzeitig vertrauensvoll nach vorne schauen. Möge der Herr uns Weisheit, Glauben und Freigebigkeit schenken, damit wir die Möglichkeiten erkennen und die geistliche Saat, die er uns anvertraut hat, treu ausstreuen.

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Besondere Veranstaltungen im Bund

Ich möchte auf die nächsten Termine hinweisen und herzlich dazu einladen:

  • 06.-08. November 2026: Seminarwochenende für Mitarbeiter im Bereich der Nachwuchsarbeit, in der Freizeitarbeit und juristischer Vorstand. Weitere Informationen findet ihr hier: https://beftg.de/event/ma-seminarwochenende-1126/   Anmeldung über diesen Link: https://beftg.de/anmeldung-seminarwochenende-1126. Leitet diese Info an eure Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen weiter.
  • 2L-Kurs „Leiten lernen“ Es ist eine wunderbare Gelegenheit jungen Mitarbeitern gute und praxisnahe Werkzeuge für Verantwortung und Leitung an die Hand zu geben. Link zur Anmeldung: 2L – Leiten.lernen.
  • 19.-20. Februar 2027: Pastorentagung in Extertal.
  • 13. März 2027: BEF-Mitgliederversammlung.

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Herzliche Grüße und Gottes reichen Segen!
Jakob Tissen


Bund evangelischer Freikirchen (Taufgesinnte Gemeinden)
Moritz-Rülf-Str. 5
32756 Detmold

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